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Perşembe, Ocak 28, 2021

#CoronaHH: UKE erhält weitere Ausgleichszahlung in Höhe von 17,4 Mio. Euro für coronabedingte finanzielle Verluste

Bild: Shutterstock.com

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) erhält 17,4 Millionen Euro aus den Corona-Sondermitteln des Senats. Hintergrund sind weitere Einnahmeeinbußen des UKE im Zuge des Anstiegs der Infektionsraten seit dem Spätsommer 2020. Die Eindämmung der Corona-Pandemie erfordert seitens der Hamburger Kliniken einen erheblichen finanziellen und personellen Mehraufwand: So war und ist das UKE dazu angehalten, seine OP-Kapazitäten zeitweise deutlich herunterzufahren und die Bettenauslastung auf bis zu 65 Prozent der regulären Auslastung zu reduzieren.

Im September hatte der Hamburger Senat daher 40,8 Millionen Euro an Sondermitteln bereitgestellt, um die bis dato im Jahresverlauf entstandenen Einbußen zu kompensieren. Im Zuge der zweiten Infektionswelle ist ein weiteres, derzeit nicht ausgeglichenes Defizit von etwa 17,4 Millionen Euro entstanden, das durch die erneute Zahlung zunächst abgefedert wird – sofern rückwirkend gewährte Ausgleichsleistungen Dritter an das UKE ausbleiben. Sollten solche Leistungen noch erfolgen, muss das UKE die nun von der Stadt gewährten Sondermittel rückerstatten.

Bild: Senatskanzlei Hamburg

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Der städtische Corona-Schutzschirm sichert auch unsere eigenen Einrichtungen und Unternehmen, soweit es nötig ist. Das UKE nimmt in der Bekämpfung der Corona-Pandemie eine herausragende Rolle in der Stadt und der Metropolregion ein. Dies müssen wir in jeder möglichen Weise unterstützen – auch finanziell. Deshalb ist die erneute Finanzspritze für das UKE unerlässlich, denn in finanzieller Hinsicht sorgt die Corona-Pandemie auch im Gesundheitssektor für erhebliche Mehrbelastungen bei gleichzeitig geringeren Einnahmen.“

Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE: „Die zweite Welle der Corona-Pandemie hält auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Atem und stellt das UKE vor finanzielle Herausforderungen. Es ist gut zu wissen, dass uns die Stadt in dieser nun schon mehr als zehn Monate andauernden Corona-Krise mit zusätzlichen Finanzmitteln den Rücken stärkt, damit wir den Patientinnen und Patienten des UKE die gewohnt hohe qualitative Versorgung bieten können.“

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