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Cuma, Mayıs 17, 2024

Hamburger Senat gibt bekannt: Religionsunterricht für alle (Rufa) kommt

Symbolbild Bild: Shutterstock.com

An Hamburger Schulen werden künftig neben evangelischen auch alevitische, muslimische und jüdische Lehrkräfte das Fach Religionsunterricht für alle (Rufa) unterrichten. Dies gab der Senat gemeinsam mit Kirchen und Religionsgemeinschaften heute bekannt. Darüber hinaus wird sich künftig auch die katholische Kirche durch ein Modellprojekt am gemeinsamen Religionsunterricht beteiligen. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich.

Elbe Express/ Haber Merkezi

„Ein wertvoller Blick über den Tellerrand der eigenen Weltanschauung“

Dazu Filiz Demirel, religionspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Mit dem Fach Religionsunterricht für alle verfügen wir über das fortschrittlichste und integrativste Modell für konfessionellen Religionsunterricht in ganz Deutschland. Nirgendwo sonst erhalten junge Menschen schon in der Schule einen so wertvollen Blick über den Tellerrand der eigenen Religion und Weltanschauung wie bei uns in Hamburg. Das baut aktiv Vorurteile ab und fördert Toleranz, Anerkennung und Integration von Anfang an.

Darüber hinaus zeugt die gemeinsame, gleichberechtigte Trägerschaft vom einzigartigen und konstruktiven interreligiösen Dialog in unserer Stadt. Eine Grundlage dafür sind die bestehenden Verträge mit den muslimischen und alevitischen Gemeinden, ohne die diese Entwicklung so nicht möglich gewesen wäre. Dass nun auch die katholische Kirche im Rahmen eines Modellversuchs am Religionsunterricht für alle teilnehmen wird, zeigt einmal mehr, dass wir hier gemeinsam auf dem richtigen Weg sind. Darüber bin ich sehr froh.“

 

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„Ein wertvoller Blick über den Tellerrand der eigenen Weltanschauung“

Dazu Filiz Demirel, religionspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Mit dem Fach Religionsunterricht für alle verfügen wir über das fortschrittlichste und integrativste Modell für konfessionellen Religionsunterricht in ganz Deutschland. Nirgendwo sonst erhalten junge Menschen schon in der Schule einen so wertvollen Blick über den Tellerrand der eigenen Religion und Weltanschauung wie bei uns in Hamburg. Das baut aktiv Vorurteile ab und fördert Toleranz, Anerkennung und Integration von Anfang an.

Darüber hinaus zeugt die gemeinsame, gleichberechtigte Trägerschaft vom einzigartigen und konstruktiven interreligiösen Dialog in unserer Stadt. Eine Grundlage dafür sind die bestehenden Verträge mit den muslimischen und alevitischen Gemeinden, ohne die diese Entwicklung so nicht möglich gewesen wäre. Dass nun auch die katholische Kirche im Rahmen eines Modellversuchs am Religionsunterricht für alle teilnehmen wird, zeigt einmal mehr, dass wir hier gemeinsam auf dem richtigen Weg sind. Darüber bin ich sehr froh.“

 

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