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Çarşamba, Aralık 1, 2021

U4? Ja bitte! – Spreehafenviertel? Nein danke!

Grundsätzlich begrüßen die WALDRETTER WILHELMSBURG die Verlängerung der U4 nach Süden. Sie ändert aber nichts an der schlechten Umwelt- und Klimabilanz der geplanten Rodung und Bebauung des Wilden Waldes am Ernst-August-Kanal. Naturschutz lässt sich weder gegen Wohnungsbau noch gegen einen verbesserten ÖPNV ausspielen.

Wer es mit dem Klimaschutz ernst meint, muss eine echte Verkehrswende herbeiführen. Dazu gehört auch ein sehr gut ausgebauter ÖPNV. Insofern wäre die jetzt vom Hamburger Senat ins Spiel gebrachte Verlängerung der U4 nach Wilhelmsburg zu begrüßen.

Sie ist aber eine Mogelpackung: In der Begründung der Politiker:innen für den Ausbau der U-Bahn-Linie ist von „Klimaschutz“ oder „Verkehrswende“ mit keiner Silbe die Rede. Begründet wird die neue Verkehrsinfrastruktur allein mit dem zu erwartenden Bevölkerungswachstum in Folge der drei großen Wohnungsbauprojekte im Wilhelmsburger Norden (mit 5.000 bis 6.000 Wohnungen).

Diese immense Flächenversiegelung, insbesondere die Vernichtung von gut 10 Hektar Wald für das geplante „Spreehafenviertel“ am Ernst-August-Kanal, steht aber in krassem Widerspruch zu jeglichem Klimaschutzgedanken. Ebenso die Verarbeitung der gigantischen Mengen von energieaufwändigem, klimaschädlichem Baumaterial.

Waldretterin Sigrun Clausen erklärt: „Auch eine verbesserte ÖPNV-Struktur macht die geplante Bebauung des Wilden Waldes nicht klimafreundlich. Das Projekt bleibt eine ökologische Katastrophe, ob mit oder ohne U-Bahn-Anbindung. Deshalb lehnen wir es ab.“

Die WALDRETTER WILHELMSBURG werden weiterhin gegen die Zerstörung des bis zu 60 Jahre alten Pionierwaldes kämpfen. Denn Naturschutz lässt sich weder gegen Wohnungsbau noch gegen eine Verkehrswende ausspielen. Die Verkehrswende wird nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn ihre Projekte sich nicht gegen die Natur wenden. Alles andere wäre ein Widerspruch in sich.

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Sie ist aber eine Mogelpackung: In der Begründung der Politiker:innen für den Ausbau der U-Bahn-Linie ist von „Klimaschutz“ oder „Verkehrswende“ mit keiner Silbe die Rede. Begründet wird die neue Verkehrsinfrastruktur allein mit dem zu erwartenden Bevölkerungswachstum in Folge der drei großen Wohnungsbauprojekte im Wilhelmsburger Norden (mit 5.000 bis 6.000 Wohnungen).

Diese immense Flächenversiegelung, insbesondere die Vernichtung von gut 10 Hektar Wald für das geplante „Spreehafenviertel“ am Ernst-August-Kanal, steht aber in krassem Widerspruch zu jeglichem Klimaschutzgedanken. Ebenso die Verarbeitung der gigantischen Mengen von energieaufwändigem, klimaschädlichem Baumaterial.

Waldretterin Sigrun Clausen erklärt: „Auch eine verbesserte ÖPNV-Struktur macht die geplante Bebauung des Wilden Waldes nicht klimafreundlich. Das Projekt bleibt eine ökologische Katastrophe, ob mit oder ohne U-Bahn-Anbindung. Deshalb lehnen wir es ab.“

Die WALDRETTER WILHELMSBURG werden weiterhin gegen die Zerstörung des bis zu 60 Jahre alten Pionierwaldes kämpfen. Denn Naturschutz lässt sich weder gegen Wohnungsbau noch gegen eine Verkehrswende ausspielen. Die Verkehrswende wird nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn ihre Projekte sich nicht gegen die Natur wenden. Alles andere wäre ein Widerspruch in sich.

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